Krauthausen verliert gegen ThSV Eisenach III
Die Handballer des SV Rot-Weiß Krauthausen waren am vergangenen Sonntag in der Werner-Assmann-Halle zu Gast. Gegner im Punktspiel der Landesklasse Staffel 1 war die Vertretung des ThSV Eisenach III. Das Spiel konnten die Hausherren mit 29:23 für sich entscheiden.
Die ersten Minuten des Spiels wurden von den Abwehrreihen dominiert. Krauthausen erwischte den besseren Start und konnte die ersten beiden Treffer des Spiels erzielen (0:2, 7. Minute). In der Folge schafften es die Mannen um David Stephani immer wieder, den Torwart-Oldie Uwe Schreiber zu überwinden und blieben bis zum 7:7 (18.) in Front. Dann konnte sich Eisenach besser in Szene setzen und erstmals eine eigene Zwei-Tore-Führung herausarbeiten (26.). Krauthausen hielt dagegen und Christian Meyer konnte mit der Halbzeitsirene zum 11:11 ausgleichen.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich ein Spiel der Torhüter. Sowohl Marco Reinhardt auf Krauthäuser Seite als auch Uwe Schreiber brachten die Feldspieler mit ihren Paraden zur Verzweiflung. Das unterstreicht das hohe Niveau, auf dem sich das Spiel bewegte. Christian Meyer konnte sich ein ums andere Mal erfolgreich durchsetzen und war mit 10 Treffern der erfolgreichste Krauthäuser Werfer. Auch Christian Herzenberg war nach überstandener Verletzung mit 6 Treffern wieder auf der Höhe. Eisenach konnte die Chancen besser nutzen und den Vorsprung ausbauen (20:16; 44.). Jetzt brachten die Schiedsrichter Dähne/Fast doch einige Unruhe ins Spiel. Mit einigen unglücklichen Entscheidungen zogen sie sich den Unmut Krauthausens zu. Krauthausen konnte nicht mehr dagegen halten und schaffte nur noch den Anschluss zum 22:25 (52.). Danach war bei Krauthausen die Luft raus und Eisenach stellte den Endstand zum 29:23 her.
Krauthausen spielte taktisch diszipliniert und mannschaftlich geschlossen. Bei einer besseren Chancenauswertung wäre ein Sieg im Bereich des möglichen gewesen. Allein 4 Strafwürfe wurden vergeben. Auf Eisenacher Seite gefielen die A-Junioren Quentin Alaj (7) und Dan Schellbach (7).
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), Christian Meyer (10), Steven Enzmann, Dominik Große (2), Ronny Armstroff, Thomas Arendt (2), Christian Herzenberg (6), David Stephani (2).
Ein Sieg aus zwei Spielen
Aufgrund des Nachholspieles gegen TU Ilmenau musste der SV Rot-Weiß Krauthausen am vergangenen Wochenende einen Doppelspieltag absolvieren. Dabei verlor man am Samstag in Ilmenau und gewann tags darauf beim Tabellennachbarn Zella-Mehlis.
SV TU Ilmenau – SV Rot-Weiß Krauthausen 25:22 (11:10)
Wegen der anhaltenden Verletztenmisere und beruflicher Verpflichtungen reisten die Krauthäuser mit nur sieben Spielern zum Tabellendritten SV TU Ilmenau. Gegen die spielstarken Gastgeber wollten sich die Rot-Weißen trotz der schlechten Vorzeichen aber keineswegs als Punktelieferant präsentieren.
Mit geduldigem und konzentriertem Spiel gelang es auch, das Spiel bis zur Halbzeit offen zu halten. Um Kräfte zu sparen verzichtete Krauthausen auf das sonst so erfolgreiche Konterspiel. Unter der Regie des in diesem Monat 45 Jahre alt werdenden Manfred Rieger agierte der Angriff sehr besonnen aber doch druckvoll. Immer wieder konnte der freie Nebenmann gefunden und einfache Tore erzielt werden. Die Führung wechselte stets und keine Mannschaft konnte sich absetzen. So ging es mit einer 11:10 Führung für die Ilmenauer in die Pause.
Leider schaffte es Krauthausen nicht, das konzentrierte Spiel in der 2. Hälfte fortzusetzen. Überhastete Angriffe und Nachlässigkeiten im Deckungsverbund machten es den Einheimischen einfach, eine klare Führung herauszuwerfen. Besonders die Rückraumakteure Herrmann und Haase waren nicht in den Griff zu bekommen. In der 47. Minute stand es plötzlich 24:15 für Ilmenau. Ein Debakel drohte. Krauthausen reagierte mit einer Auszeit. Diese sollte sich auszahlen, denn in der Folge waren die Gastgeber völlig von der Rolle und erzielten bis zur 57. Minute kein Tor mehr, während Krauthausen Tor um Tor aufholte. 3 Minute vor Ende des Spieles erzielte David Stephani das 24:22. Aber nun mussten die Rot-Weißen der Aufholjagd Tribut zollen und kamen zu keinem weiteren Torerfolg. Ilmenau machte mit dem 25:22 den alles in allem verdienten Heimsieg perfekt und untermauerte seine Aufstiegsambitionen.
Ein großes Kompliment gilt den beiden Unparteiischen Gründler und Knolle aus Nordhausen, die sich über die volle Spielzeit sehr souverän präsentierten.
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), David Stephani 4, Christian Meyer 2, Manfred Rieger 7, Thomas Arendt 5, Dominic Große 2, Steven Enzmann 2
Schiedsrichter: Gründler, Knolle (beide Nordhausen)
TSV Zella-Mehlis – SV Rot-Weiß Krauthausen 22:25 (8:14)
Zum 2. Spiel des Wochenendes trat der SV Rot-Weiß Krauthausen in Zella-Mehlis an. Die Krauthäuser reisten trotz der Belastung des Vortages mit breiter Brust zum Tabellennachbarn, schließlich konnte das Hinspiel deutlich gewonnen werden.
Mit 2 Auswechselspielern an diesem Tag sollte das Konterspiel ab der 1. Minute wieder forciert werden. Das Spiel war auch kaum angepfiffen schon führte Krauthausen 1:5. Die Gastgeber hatten der kompakten Abwehr und dem schnellen Umkehrspiel wenig entgegenzusetzen, agierten hilf- und teilweise ideenlos. Über den Spielstand von 5:10 baute Krauthausen die Führung auf 8:14 zur Halbzeit aus.
Zella-Mehlis reagierte in der 2. Halbzeit mit einer zweifachen Manndeckung gegen Thomas Arendt und David Stephani. Aber die Krauthäuser ließen sich davon nicht beirren und hielten die Führung bis zum 16:23. Doch ab der 45. Minute machte sich das Spiel vom Vortag gegen Ilmenau bemerkbar. In der Abwehr fehlten die frischen Beine und die Gegenwehr ließ deutlich nach. Zella-Mehlis witterte Morgenluft und kam durch ihren kräftigen Rückraumakteur Nolda zu einfachen Torerfolgen. 6 Tore in Folge gelangen den Gastgebern und beim Stand von 22:23 bot sich sogar die Chance zum Ausgleich. Aber Krauthausen mobilisierte die letzten Kräfte und sorgte mit 2 Tempogegenstößen für die Entscheidung. Überragender Akteur des Spieles war einmal mehr Spielertrainer David Stephani, der sich über 60 Minute teilweise übertriebener Härte erwehren musste und dem trotzdem 13 Tore gelangen.
Krauthausen zeigte zwar nicht den schönsten Handball aber die konzentrierteste Saisonleistung brachte letztlich den Erfolg und sorgte für einen versöhnlichen Abschluss des Doppelspieltages.
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka, David Stephani 13, Christian Meyer 2, Manfred Rieger 2, Thomas Arendt 5, Dominic Große 2, Ronny Armstroff, Steven Enzmann 1
Schiedsrichter: Kunze, Knolle (beide Nordhausen)
Dem Spitzenreiter lange Zeit Paroli geboten
SG Arnstadt/Plaue - SV Rot-Weiß Krauthausen 27:24 (13:11)
In der Handball-Landesklasse verlor der SV Rot-Weiß Krauthausen zwar sein Spiel beim Spitzenreiter SG Arnstadt-Plaue, konnte aber lange Zeit das Spiel offen gestalten und dem Tabellenführer alles abverlangen.
Krauthausens Personaldecke war einmal mehr recht dünn. Mit Marco Reinhardt (beruflich verhindert) und Tino Schill (Verletzung aus dem letzten Spiel gegen Eintracht Eisenach) standen zwei Stammspieler nicht zur Verfügung. Die Gastgeber konnten dagegen ihren kompletten Kader auflaufen lassen. Krauthausen wollte mit ruhigem, kräftesparendem Spiel das personelle Defizit ausgleichen und über eine sichere Abwehr das Spiel offen halten. Das gelang auch sehr gut. Die eingespielten Arnstädter rannten sich ein ums andere Mal am Krauthäuser Block fest. So betrug der Rückstand für Krauthausen auch nur 3 Tore (4:7, 17. Minute). Die Nervosität auf Arnstädter Seite stieg, denn mehr als ein 5-Tore-Vorsprung kurz vor der Pause war dann doch weniger, als man vermutlich erhofft hatte (13:8, 25.). Krauthausen nutzte diese Unstimmigkeiten und konnte noch vor der Pause weitere 3 Treffer erzielen, so dass mit 13:11 für Arnstadt die Seiten gewechselt wurde.
In der zweiten Halbzeit setzte sich der Spielverlauf fort. Krauthausen steigerte sich und konnte sogar nochmals ausgleichen (16:16, 37.). Arnstadt legte einen Zwischenspurt ein und zog zum 21:17 davon (43.). Krauthausen wollte sich aber noch nicht geschlagen geben. Die Mannschaft kämpfte sich wieder heran und konnte in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 21:22 erzielen (47). Eine Überraschung lag in greifbarer Nähe. Leider zeigte Krauthausen in dieser Phase Schwächen vom 7-m-Punkt. Gleich 4 Strafwürfe wurden vergeben. So konnte sich Arnstadt in der Schlussphase nochmals absetzen (27:22, 56.). Krauthausen gelang nur noch die Ergebniskorrektur zum 27:24.
Krauthausen kann mit dem Spielverlauf durchaus zufrieden sein, hat man sich taktisch sehr gut verhalten. Lediglich die Chancenauswertung vom Punkt verhinderte einen durchaus möglichen Punktgewinn. Das sehr faire Spiel stand unter der guten Leitung der Schiedsrichter Siebert/Brehme aus Werratal.
Am kommenden Sonntag findet das Nachholspiel gegen Merkers statt. Anwurf ist um 14.00 Uhr in der Sporthalle in Schweina.
Es spielten: Ronny Rodschinka (TW), Steven Enzmann (3), Christian Herzenberg (6), Thomas Arendt (2), Christian Meyer (5), Ronny Armstroff, Manfred Rieger, David Stephani (5), Dominic Große (3).
Mit letzter Kraft den Sieg erzwungen
SV Rot-Weiß Krauthausen – FSV Eintracht Eisenach 24:21 (12:14)
Das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby zwischen dem SV Rot-Weiß Krauthausen und dem FSV Eintracht Eisenach konnten die Gastgeber für sich entscheiden.
Krauthausen ging mit einigen Sorgenfalten in die Partie. Manfred Rieger konnte verletzungsbedingt nicht mitwirken, Christian Herzenberg war beruflich verhindert und auch Christian Meyer stand nur eine Spielhälfte zur Verfügung. Trotz der dünnen Personaldecke kamen die Krauthäuser gut in die Partie und konnten sich bis zur 16. Minute auf 7:1 absetzen. Die Abwehr, von Dominik Sobociak bestens organisiert, stand wie eine Wand und Eisenach konnte sich nur mit Verzweiflungswürfen helfen. Beim 11:3 in der 25. Minute deutete sich ein klarer Spielverlauf an. Allerdings gaben sich die Eisenacher nicht auf. Andreas Loske, auffälligster Akteur der Eintrachtler, zeigte sich in dieser Phase nervenstark und verwandelte sicher seine 7-Meter. So konnte der Rückstand in Grenzen gehalten werden und es ging mit 12:6 in die Kabine.
Gewarnt durch das Spiel gegen TU Ilmenau, als Krauthausen eine 7-Tore-Führung zur Halbzeit noch verspielte, wollten die Rot-Weißen konzentriert und geduldig die 2. Spielhälfte angehen. Aber allen Vorsätzen zum Trotz, wurden die Angriffe überhastet abgeschlossen und so der Gegner wieder stark gemacht. Sebastian Frenzel und Sebastian Rahe brachten Eisenach auf 13:9 heran. Das Spiel drohte zu kippen. Doch nun fand Thomas Arendt zusehends besser ins Spiel und bediente mehrfach Steven Enzmann auf Rechtsaußen, der sich an diesem Samstag als sicherer Vollstrecker zeigte und am Ende 6 Tore erzielte. Krauthausen verschaffte sich ein wenig Luft und baute die Führung bis zur 38. Minute wieder auf 16:10 aus. Als für Tino Schill Mitte der 2. Hälfte das Spiel wegen einem Nasenbeinbruch beendet war und David Stephani die 2. Zeitstrafe erhielt, musste Krauthausen die Deckung umstellen. Die Eisenacher nutzten das und kamen nun zu einfachen Toren. Beim 20:16 bot sich den Eisenachern mehrfach die Möglichkeit noch näher heranzukommen, aber nun zeigten die Gäste Nerven. Wie schon im Hinspiel, als die Eisenacher 5 Siebenmeter nicht verwandeln konnten, ließen sie ihre Chancen ungenutzt und vergaben 4 Mal vom Punkt.
Nach der Hinausstellung von Thomas Arendt und Sebastian Frenzel in der 52. Minute wurde es noch einaml hektisch. Die Reservebank der Krauthäuser war leer und den verbleibenden Spielern verließen zusehends die Kräfte. Aber nun schlossen die Eisenacher zu überhastet ab. Patrick Kowalske und Sören Hanf scheiterten mit ihren Versuchen und Krauthausen konnte mit 2 Tempogegenstößen die Entscheidung erzwingen. Am Ende verließen die Gastgeber erschöpft aber glücklich als Sieger das Parkett.
Der 24:21 Sieg war völlig verdient, vor allem weil es Krauthausen schaffte, die Besetzungsprobleme mit Kampf und Leidenschaft wett zu machen und weil die Eintracht, wie so oft in dieser Saison, nicht annähernd ihr vorhandenes Potential ausschöpfte.
Es spielten:
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), David Stephani 7, Ronny Armstroff 1, Christian Mende 4, Christian Meyer 4/3, Tino Schill, Thomas Arendt 1, Steven Enzmann 6, Dominik Große 1, Dominik Sobociak
Eintracht Eisenach: Patrick Kallensee (TW), Guido Frank (TW), Sören Hanf 3, Andreas Loske 6/4, Paul Schleiffer, Patrick Kowalske 3, René Matzke 2, Sebastian Frenzel 3/1, Daniel Sprungk, Michael Otter, Daniel Scheidig, Sebastian Rahe 4,
Zeitstrafen: Krauthausen 2, Eintracht 5; 7m: Krauthausen 5(3), Eintracht 9(5)
Disqualifikationen: Thomas Arendt (Krauthausen) in der 52. Minute, Sebastian Frenzel (Eisenach) in der 52. Minute
Schiedsrichter: René Vockenberg / Dirk Neumann (beide ThSV Eisenach)
Knapper Erfolg der Eisenacher
SV Rot-Weiß Krauthausen – ThSV Eisenach III 20:21 (10:14)
Im Nachbarschaftsderby zwischen dem SV Rot-Weiß Krauthausen und dem ThSV Eisenach III kamen die Eisenacher zu einem knappen Erfolg. In einem zu jederzeit fairen Spiel, sorgte Stan Sachweh mit einem verwandelten Siebenmeter 20 Sekunden vor Spielende für die Entscheidung.
Krauthausen wurde gleich in den ersten Minuten durch zwei äußerst fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespannes Kunze / Gründler geschwächt. So musste David Stephani bereits in der 5. Spielminute seine 2. Hinausstellung absitzen. Eisenach konnte die Überzahl sofort ausnutzen und baute sich ein kleines Polster auf. Steven Eckardt verwandelte sicher vom Punkt und Tim Nothnagel, erfolgreichster Torschütze der Wartburgstädter, brachte seine Tempogegenstöße sicher unter und baute die Führung in der 14 Spielminute auf 8:4 aus. Für David Stephani, der vorerst auf der Bank Platz nahm um die Disqualifikation nicht zu riskieren, kam nun Christian Herzenberg in die Partie. Jedoch fehlte den Krauthäusern während der ersten Hälfte die Sicherheit der vorangegangenen Spiele. Fehlabspiele und überhastete Abschlüsse luden den Gegner immer wieder zu schnellen Tempogegenstößen ein und ließen den Rückstand beim Stand von 5:12 in der 21. Minute fast schon vorentscheidend anwachsen. Doch nun ging ein Ruck durch die Krauthäuser Mannschaft. Dominik Große verwandelte von Linksaußen gegen den einmal mehr glänzend aufgelegten Uwe Schreiber. Christian Herzenberg und Christian Meyer trafen aus dem Rückraum. So kamen die Gastgeber wieder heran und es ging mit 14:10 für die Gäste in die Pause.
Kurz nach dem Pausentee konnten die Eisenacher ihre Führung wieder ausbauen. Beim 17:11 wähnten sie sich schon auf der Siegerstraße. Aber Krauthausen gab kapitulierte nicht und baute ein Abwehrbollwerk auf. Eine bessere Abstimmung und erhöhter Einsatz bewirkten, dass die Eisenacher in den letzten 20 Minuten des Spieles nur noch zu 2 Feldtoren kamen. Von nun an lief auch das Tempospiel der Hausherren besser und beim Stand von 17:18 war der Ausgleich möglich. Jedoch zeigte sich jetzt einmal mehr die Routine von Uwe Schreiber, der in dieser Phase die Führung seiner Mannen festhielt. Stan Sachweh sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter wieder für eine 2-Tore-Führung. Die Einheimischen ließen sich aber nicht abschütteln und kamen kurz vor Ende der Partie, durch den 6. Treffer von Dominik Große, zum vielumjubelten Ausgleich. Doch 30 Sekunden vor Ende des Spieles bekam Eisenach einen sicher diskussionswürdigen Strafwurf. Stan Sachweh trat erneut an, zeigte sich nervenstark und verwandelte sicher. Krauthausen bot sich die Möglichkeit für einen letzten Abschluss. Doch leider konnte Steven Enzmann das Zuspiel nach Rechtsaußen nicht unter Kontrolle bringen. Eisenach erorberte das Spielgerät und nahm sofort eine Auszeit. Die letzten 7 Sekunden spielten Sie anschließend gekonnt herunter und sicherten sich so die Punkte.
Es spielten:
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), Alexander Große (TW); David Stephani 2, Christian Mende, Christian Meyer 5, Manfred Rieger, Tino Kuntze, Thomas Arendt 2/2, Dominik Sobociak 2, Dominic Große 6, Ronny Armstroff, Steven Enzmann, Christian Herzenberg 3/1
Eisenach: Uwe Schreiber (TW), Uwe Hensch (TW); Stan Sachweh 4/2, Ralf Messer 1, Toni Dietzel, Stefan Rauscher 3/1, René Vockenberg, Udo Stöber, Qendrin Alaj, Tom Winner 1, Tim Nothnagel 7, Steven Eckhardt 5
Schiedsrichter: Johannes Kunze (VfB Mühlhausen), Reiner Gründler (SV Nordhausen)
Zeitstrafen: Krauthausen 5, Eisenach 2; 7m: Krauthausen 4(3), Eisenach 7(4);
Zuschauer: 100
Souveräner Heimsieg
SV Rot-Weiß Krauthausen – TSV Zella-Mehlis 29:19 (14:9)
Am vergangenen Wochenende traf der SV Rot-Weiß Krauthausen in der Landesklasse Staffel 1 auf den Aufsteiger TSV Zella-Mehlis. Mit 29:19 konnte Krauthausen die Gäste deutlich in die Schranken weisen und durch den Sieg auf Tabellenplatz 2 vorrücken.
Aufgrund des Ausfalls von Christian Herzenberg musste Krauthausen den Rückraum umstellen, was zu Beginn der Partie zu leichten Abstimmungsproblemen sorgte. Zwar konnten die Gastgeber das erste Tor erzielen, jedoch wirkten die Gäste in der Anfangsphase geordneter und gingen durch ihren Rückraumschützen Nolda verdient mit 5:3 in Führung. Mit einem gehaltenen Siebenmeter von Marco Reinhardt und 2 wunderschön herausgespielten Treffern von Steven Enzmann fand Krauthausen Sicherheit und konnte so den Rückstand in eine 8:5 Führung drehen. Aus einer kompakten Abwehr heraus, konnte nun ein Vielzahl von Kontern gelaufen und der Spielstand bis zur Halbzeit auf 14:9 ausgebaut werden.
Mit Beginn der 2. Spielhälfte erhöhte Krauthausen noch einmal das Tempo. 6 Tempogegenstöße in Folge brachten in der 35. Spielminute eine 11-Tore-Führung. Die entnervten Gästespieler konnten dem Angriffswirbel nur zuschauen. Vor allem David Stephani, mit 14 Treffern einmal mehr überragender Akteur, war in dieser Phase nicht zu halten. Beim Stand von 25:12 in der 45. Minute war die Spielentscheidung gefallen. Krauthausen nutze die verbleibende Zeit um allen Spielern Einsatzzeiten zu geben. Vor allem die Torhüter Ronny Rodschinka und Alexander Große konnten sich mit einigen Paraden auszeichnen. Zwar wurden in der Schlussphase noch einige Chancen ausgelassen, der Endstand von 29:19 aber ist auch in dieser Höhe völlig verdient.
Garant für den Sieg waren die insgesamt 18 erfolgreich abgeschlossenen Konter und die stabile Deckung mit Christian Mende und Dominik Sobociak im Deckungszentrum. Mit dieser konzentrierten Leistung zeigte sich Krauthausen gut gerüstet für das Nachbarschaftsderby am kommenden Wochenende gegen den ThSV Eisenach III.
Es spielten:
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), Alexander Große (TW); David Stephani 14, Christian Mende 2, Christian Meyer 3, Manfred Rieger 1/1, Tino Schill, Thomas Arendt 3/1, Dominik Sobociak, Dominic Große 2, Ronny Armstroff 1, Steven Enzmann 3
Zella-Mehlis: Matthias Blum (TW), Falko Heimrich (TW); Thomas Jäger 2, Thomas Beer 1, Patrick Blum 4/1, Steffen Nolda 7/2, Christian Grimm, Sebastian Just 1, Thomas Helfricht, Sören Simeneth 1, Toni Diller, Franz Höhne 2/1, Mike Werner 1
Schiedsrichter: Andreas Lippmann (SV Einheit Bad Salzungen), Michael Müller (TSG Ruhla)
Zeitstrafen: Krauthausen 5, Zella-Mehlis 4; 7m: Krauthausen 3(3), Zella-Mehlis 4(3);
Zuschauer: 100
Tabellenführer eine Nummer zu groß
SV Rot-Weiß Krauthausen – SG Arnstadt / Plaue 26:31 (11:13)
Im Spitzenspiel der Landesklasse hatte der SV Rot-Weiß Krauthausen am vergangenen Wochenende den Spitzenreiter aus Arnstadt zu Gast. Vor 120 Zuschauern in der proppevollen Creuzburger Schulsporthalle verließen die Gäste am Ende als verdienter Sieger das Parkett.
Krauthausen erwischte einen guten Start und ging sofort in Führung. Die Rückraumakteure Christian Meyer und der beherzt aufspielende Christian Herzenberg konnten in den ersten 20 Minuten der Partie sehenswerte Spielzüge erfolgreich abschließen. Über die Spielstände 4:4 und 6:6 gelang es durch schnelle Gegenstöße eine knappe Führung herauszuspielen. Beim Stand von 9:7 bot sich mehrfach die Möglichkeit den Spielstand auszubauen. Jedoch versäumten es die Krauthäuser in dieser Phase ihre Angriffe konsequenter abzuschließen. Hinzu kamen drei umstrittene Stürmerfouls gegen David Stephani, so dass die Gäste das Spiel drehen und angeführt vom überragenden Nils Pojonie bis zur Halbzeit eine 2-Tore-Führung herausspielen konnten.
Zu Beginn der 2. Halbzeit stellte Krauthausen den Abwehrverband auf eine 6:0 Deckung um. Diese Umstellung brachte jedoch nicht den erhofften Erfolg. Durch individuelle Fehler und fehlende Absprachen in der Zuordnung wurde der Spitzenreiter förmlich zum Torewerfen eingeladen. Das in den letzten Spielen starke Zusammenspiel zwischen Torhüter und Abwehr konnte nicht umgesetzt und beim Stand von 15:20 in der 42. Minute drohte Krauthausen völlig den Spielfaden zu verlieren. In der 46. Minute brachte Krauthausen mit einem Torhüterwechsel neuen Impuls ins Spiel. Mit 2 Paraden gegen den vom Oberligaabsteiger Königssee nach Arnstadt gewechselten Michael Hüttner, kam Ronny Rodschinka erfolgreich in die Partie. Angetrieben von den grandios unterstützenden Zuschauern gelang es den Rot-Weißen wieder ins Spiel zurückzukommen und den Rückstand auf 22:25 zu verkürzen. Vor allem Christian Herzenberg erzielte in dieser Phase wichtige Tore aus dem Rückraum. Doch nun zeigte sich die ganze Routine der Arnstädter Mannschaft, die an diesem Tag mit einem Altersdurchschnitt von 38 Jahren!!! auflief. Schnelle Gegenstöße, abgeschlossen von Nils Pojonie und Jörg Werner sorgten innerhalb kurzer Zeit für die Spielentscheidung. Mit 3 Toren in Folge bog Arnstadt erfolgreich auf die Siegerstraße ein. Krauthausen steckte den Kopf nicht in den Sand und kämpfte bis zur Schlussminute weiter und konnte so für ein ansprechendes Ergebnis sorgen.
„Mit der SG Arnstadt/Plaue hatten wie heute die absolut stärkste Mannschaft der Staffel zu Gast. Der Sieg geht völlig in Ordnung. Wir können stolz auf unsere Leistung sein und erhobenen Hauptes die Platte verlassen. Ein Dank gilt an unsere fantastischen Zuschauer die uns über die gesamte Partie super unterstützt haben“, so der Mannschaftsverantwortliche Marco Reinhardt.
Am kommenden Samstag reisen die Rot-Weißen zum SV TU Ilmenau, der in den letzten Wochen mit überraschenden Ergebnissen aufwartete. Sicher eine schwere aber lösbare Aufgabe. Bleibt zu hoffen, dass die nach dem Spiel angeschlagenen Stephani, Schill und Arendt wieder einsatzfähig sind.
Es spielten:
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), Alexander Große (TW); David Stephani 5, Christian Herzenberg 9/2, Christian Mende , Christian Meyer 3, Manfred Rieger 1, Tino Schill 3, Thomas Arendt 1, Dominik Sobociak, Dominic Große 1, Ronny Armstroff 3, Steven Enzmann
Arnstadt: Andreas Stützer (TW), Siegmund Hartung (TW); Norbert Kühnel, Michael Hüttner 5, Dirk Sommer-Schmidt, Robin Rösner 2, Philipp Hoppe 2, Bernd Bielstein, Nils Pojonie 9, Steffen Wieland 7/3, Jörg Werner 6/2
Schiedsrichter: Andres Wilck, Hans-Jürgen Schwarzien (beide Sömmerda)
Zeitstrafen: Krauthausen 6, Arnstadt 3; 7m: Krauthausen 2(2), Arnstadt 6(5);
Zuschauer: 120
Krauthausen schlägt Eintracht Eisenach
Eintracht Eisenach - SV Rot-Weiß Krauthausen 20:22 (9:8)
Im erwartet heißen Derby nahm Krauthausen die Punkte mit nach Hause.
Gleich zu Beginn der Partie ließ der Mannschaftsverantwortliche von Krauthausen das Spiel unterbrechen und wies die Schiedsrichter auf die regelwidrige Benutzung von Klebemitteln hin. Diese sind in allen Hallen der Staffel (außer Werner-Assmann-Sporthalle) verboten. Nach kurzer Diskussion setzen die auch sonst souverän agierenden Schiedrichter Kunze / Breier aus Mühlhausen / Nordhausen das Klebemittelverbot durch. Da Eintracht keinen geeigneten Spielball vorweisen konnte, wurde nunmehr mit einem Krauthäuser Ball gespielt. Das beeindruckte die Eintracht-Spieler wenig, so dass sie sich mit mehr Spielwitz und besseren Kombinationen schnell einen 3-Tore-Vorsprung erarbeiteten. Nach 20 Minuten führte Eintracht 8:5 und der sonst so schnelle und beherzte Angriff der Krauthäuser stockte. Einzig Christian Meyer traf aus dem Rückraum. Der bis dahin nicht eingesetzte David Stephani griff jetzt in das Spielgeschehen ein. Durch Tore von Arend und Meyer konnte sich Krauthausen bis zur Halbzeit wieder bis auf ein Tor heranarbeiten (9:8).
Nach der Halbzeit glich Krauthausen sofort aus und konnte durch eine sehr gute Abwehrarbeit bis zur 40 Minute einen 3-Tore-Vorsprung herausarbeiten (11:14). Eintrachts Spieler Weiß und Kallensee zeigten nun ihr Können und holten durch Einzelaktionen immer wieder 7-Meter heraus oder trafen von den Außenpositionen, so dass beim Stand von 16:15 wieder alles offen war. Dies war allerdings die letzte Führung der Eintracht. In der 55. Minute stand es 19:19. Nun waren für Krauthausen Tino Schill und Christian Herzenberg mit Würfen aus dem Rückraum erfolgreich, wohingegen die Eintrachts Werfer an Marco Reinhardt scheiterten.
In der 59 Minuten wurden beim Stand von 19:21 Matzke (Eintracht) und Herzenberg (Krauthausen) wegen 3*2-Minuten mit roter Karte vom Platz gestellt. Eintracht eroberte durch offene Manndeckung einen Ball und erzielte das Tor. Krauthausens Schill verwandelte den Gegenzug 20 Sekunden vor Schluss allerdings zum 20:22 Endstand.
„Es war kein hochklassiges Spiel, aber ein sehenswertes. Insgesamt 16 Zeitstrafen und 14 7-Meter zeigen, dass dies ein kampfbetontes Spiel war. Letztendlich haben wir das Spiel gewonnen, weil unser Torwart Marco Reinhardt mit einer Quote von 58 % gehaltener Bälle (27 gehaltene Bälle, davon fünf 7-Meter bei 20 Gegentoren) die schlechte Angriffsleistung wieder wettmachte. Außerdem wurden die Neuzugänge Herzenberg, Arend und Armstroff im Laufe der Saison immer besser integriert und haben heute in entscheidenden Situationen getroffen. Letztendlich war dies durch unsere zahlreich angereisten und lautstarken Fans wie ein Heimspiel für uns.“ So Chris Stephani.
Krauthausen ist damit weiterhin Dritter in der Landesklasse (10:2 Punkte), Eintracht hingegen rutschte mit 2:10 Punkten auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
Am Samstag, den 14.11.2009, 18:00 Uhr stellt sich der Tabellenführer und bisher ungeschlagene Titelaspirant SG Motor Arnstadt/Plaue in der Creuzburger Sporthalle vor und möchte sicherlich die Punkte mit nach Hause nehmen. Wenn Krauthausen dies verhindern will, muss der Angriff noch wesentlich verbessert werden.
Es spielten:
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), Alexander Große (TW), David Stephani 6, Christian Herzenberg 3, Ronny Armstroff 1, Christian Mende 1, Christian Meyer 5, Tino Schill 3, Tino Kunze, Thomas Arendt 4, Steven Enzmann, Dominik Große
MV: Manfred Rieger / Chris Stephani
Eintrachts Torschützen: Hanf 5, Loske 2, Weiß 7, Kallensee 3, Schleiffer/Kowalske/Matzke je 1,
MV: M. Otter
Zeitstrafen: Krauthausen 8, Eintracht 8; 7m: Krauthausen 5(2), Eintracht 9(4);
Krauthausen ringt Goldlauter nieder
SV Rot-Weiß Krauthausen – HV Beerberg Goldlauter 28:27 (14:14)
In der Handball-Landesklasse 1 empfing der SV Rot-Weiß Krauthausen die Vertretung aus Goldlauter. Nach großem Kampf konnte Krauthausen das Spiel mit 28:27 (14:14) gewinnen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall einiger Spieler traten die Hausherren am etwas ersatzgeschwächt an. Immerhin musste der Ausfall von vier Spielern kompensiert werden. Nach einem konzentrierten Beginn (3:0, 8. Minute) ließ sich Krauthausen das Spiel etwas aus der Hand nehmen. Goldlauter konnte seinerseits ausgleichen und sogar einen Zwei-Tore-Vorsprung herausarbeiten. In dieser Phase des Spiels war Krauthausen verunsichert und brachte sich durch unnötige Ballverluste um eigene Tormöglichkeiten. Hier war es dem starken Marco Reinhardt zu verdanken, dass der Rückstand sich dennoch einigermaßen in Grenzen hielt (7:10, 18.). Der Spielmacher David Stephani sorgte gleichzeitig mit mehreren Toren dafür, dass mit ausgeglichenem Spielstand die Seiten gewechselt wurden (14:14). Nach Wiederanpfiff der Partie durch die Schiedsrichter Kowald / Vockenberg drehte Krauthausen wieder auf und lag zwischenzeitlich mit 4 Toren in Führung (19:15, 38.). Durch eine Verletzung von David Stephani, der mit einer blutenden Wunde behandelt werden musste, riss der Faden im Spiel der Rot-Weißen. Goldlauter erzielte Tor um Tor und verwandelte den 4-Tore-Rückstand in eine 3-Tore-Führung (23:20, 46.). Krauthausen steckte jedoch nicht auf und kämpfte sich bis zum 26:26 wieder heran (56.). Dominik Große konnte wenige Sekunden vor Schluss den viel umjubelten Siegtreffer zum Endstand von 28:27 landen. Mit der kämpferischen Leistung kann Krauthausen zufrieden sein.
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW), David Stephani (13 Tore), Tino Schill (7/2), Dominik Große (2), Dominik Sobociak, Christian Meyer (2), Christian Mende (1), Ronny Armstroff (2), Marco Herz, Thomas Arendt (1).
Torschützen Goldlauter: Lars Griebel (8/6), André Schmidt (3), Christian Koch (5), Sebastian Gering (7).
Abwehrarbeit als Garant für nächsten Sieg
SV Rot-Weiß Krauthausen – HV Merkers 26:23 (12:7)
Nach den Auftaktsiegen gegen Behringen und Bad Salzungen empfing der SV Rot-Weiß Krauthausen am vergangenen Wochenende den HV Merkers. Vor stimmungsvoller Kulisse konnte durch unbändigen Siegeswillen, einer grandiosen Abwehrarbeit und einer hohen Disziplin der dritte Sieg im dritten Spiel eingefahren werden.
Trotz der Manndeckung gegen den Spielmacher David Stephani kamen die Rot- Weißen gut in die Partie. Aus einer sicheren Abwehr heraus, die in der ersten Hälfte nur fünf Feldtore zuließ, konnten immer wieder schnelle Tempogegenstöße eingeleitet und abgeschlossen werden. Beim Stand von 5:5 in der 17. Spielminute gelang den Gästen aus Merkers der letztmalige Gleichstand. Trotz einer Vielzahl ausgelassener Tormöglichkeiten konnte sich Krauthausen bis zur 25. Minute auf 9:6 absetzen. Die Rückraumwerfer der Gäste konnten in dieser Phase des Spiels nahezu ausgeschaltet werden und die Würfe der Außenspieler waren zumeist sichere Beute von Torwart Marco Reinhardt. Im Angriff konnten durch schnelle Spielzüge immer wieder Nadelstiche gesetzt werden. Thomas Arendt, Christian Herzenberg und David Stephani bauten die Führung bis zum Pausenpfiff auf 12:7 aus.
Die zweite Hälfte begann wie die Erste endete. Beim Stand von 15:9 in der 36. Minute schienen die Krauthäuser schon frühzeitig auf die Siegerstraße einzubiegen. Viele technische Fehler und der immer besser werdende Gästetorwart Blaß brachten die Gäste jedoch zurück ins Spiel. Vier Tore in Folge ließen Merkers auf 15:13 herankommen. Hinzu kam die 2. Zeitstrafe gegen David Stephani, der ab der 40. Minute das Spiel von der Bank verfolgen musste, um die drohende Disqualifikation zu vermeiden. Das Spiel drohte zu kippen. Beim Stand von 19:18 hatte Merkers die Chance zum Ausgleich, scheiterte allerdings vom 7-Meter-Punkt und in der Folge an sich selbst. Diskussionen mit Schiedsrichtern und Sekretären brachten immer wieder Überzahlsituationen für die Krauthäuser. Vor allem der Gästespieler Torsten Kowald erwies seiner Mannschaft durch sein unsportliches Verhalten mehrfach einen Bärendienst. Krauthausen ließ sich davon nicht anstecken und konnte die Überzahl immer wieder nutzen. Tino Schill schloss einen Tempogegenstoß ab und der vor Saisonbeginn nach Krauthausen gewechselte Thomas Arendt sorgte mit einem wichtigen Treffer für die 21:19 Führung. Merkers ließ sich nicht abschütteln und hielt sich durch den sicheren Siebenmeterschützen Hill auf Tuchfühlung. Jedoch konnte der Ausgleich immer wieder verhindert werden. Beeindruckend wie die Neuzugänge Christian Herzenberg und Thomas Arendt in dieser Phase Verantwortung übernahmen und Treffer markierten oder einleiteten. So konnte über die Spielstände 23:21 und 25:22 die Entscheidung herbei geführt. Nach der Disqualifikation von Torsten Kowald und David Stephani in der letzten Minute setzte Christian Herzenberg mit dem letzten Treffer zum 26:23 den Schlusspunkt unter eine nicht immer hochklassige aber zumeist spannende Partie, die in der Heimmannschaft den letztlich verdienten Sieger fand. Der Vereinsvorsitzende Chris Stephani zeigte sich hocherfreut:“ Kompliment an die Mannschaft. Es macht einfach Spaß den Jungs zur Zeit zuzuschauen. Ein herzliches Dankeschön auch an die Verantwortlichen des ThSV Eisenach, die einem kurzfristigen Wechsel von Christian Herzenberg zustimmten.“
In der kommenden Woche reisen die Krauthäuser zum selbsternannten Staffelfavoriten HV Ilmenau. Will man gegen den vom ehemaligen Eisenacher Frank Ihl trainierten Absteiger aus der Landesliga bestehen, muss die Fehlerquote allerdings minimiert werden.
Es spielten:
Krauthausen: Marco Reinhardt (TW), Ronny Rodschinka (TW); David Stephani 8, Christian Herzenberg 4, Christian Mende 1, Christian Meyer 5/2, Manfred Rieger 1, Tino Schill 3, Tino Kunze, Thomas Arendt 4, Dominik Sobociak, Dominic Große
Merkers: Blaß (TW), Otto 2, Hupel, Troschke 4, Hill 11/8, Knorn 1, Andres, Petri 2, Kowald 3
Zeitstrafen: Krauthausen 7, Merkers 7; 7m: Krauthausen 3(2), Merkers 10(8);